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    Cajun Gewürz

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      Cajun - wunderbar leckere Gewürzmischung, super interessante Kultur!

      Über die Cajun Bevölkerungsgruppe

      Cajun ist eine amerikanische Bevölkerungsgruppe, die in den Bundesstaaten Texas und Louisiana zu Hause ist. Cajun zählt über eine Million Mitglieder, deren traditionelle Kultur und die ans Französisch angelehnte Sprache vor äußeren Einflüssen bewahrt wurden. Dies geschah dank einer relativ langen Separation von der englischsprachigen Bevölkerung. Diese Bevölkerungsgruppe hat ihren historischen Ursprung in den ehemaligen französischen Kolonien in Nordamerika. Zu den französisch geprägten Regionen zählt die kanadische Provinz Quebec und Regionen in Louisiana, von denen die Gegend im Nordosten als „Acadia“  bezeichnet wurde. Zwischen den Ureinwohnern und den europäischen Siedlern gab es in der Kolonie zahlreiche Mischehen und das führte zu einer Fusion der beiden Kulturen. Die Kolonien wurden nach mehreren Auseinandersetzungen von Großbritannien erobert, weshalb viele Ureinwohner und Kolonisten aus Acadia fortzogen und schließlich ganz vertrieben wurden.

      Die einstigen Vertriebenen kehrten zurück nach Louisiana und lebten in relativer Abgeschiedenheit entlang des Mississippi. Die Bevölkerungsgruppe wurde wegen ihrer Herkunft als „Acadians“ bezeichnet, woraus im Sprachgebrauch der Begriff „Cadiens“ und letztendlich „Cajuns“ entstand. Die Cajuns hatten es geschafft ihre Kultur für jahrhundertelang erfolgreich zu bewahren, obwohl es zahlreiche Versuche gab, die althergebrachte Traditionen und Sprache zu unterdrücken. Die eigens gegründeten Kulturvereine leisteten einen großen Beitrag dazu, aber auch die in Isolation lebende Gemeinde, so dass mit anderen Gruppen nur wenig Vermischung erfolgte. Es wird geschätzt, dass die Cajun-Sprache heutzutage von mehr als 20.000 Menschen aktiv gesprochen wird. Sogar heute noch werden viele Lieder traditionell im Cajun-French gesungen. Die Musik hat deutlich dazu beigetragen, dass die Cajun-Kultur weithin bekannt geworden ist – genauso wie die traditionelle Cajun-Küche.

      Hintergründe und Eigenschaften der Cajun-Küche

      Die typische Cajun-Küche ist vor allem in Louisiana weit verbreitet, ist in der letzten Zeit aber auch im Rest des Landes bekannt geworden. So kann man heutzutage auch in Kalifornien oder New York problemlos etwas vom Menü der Cajun-Küche bestellen. Obwohl sie häufig mit der typischen kreolischen Küche gleichgesetzt wird, gibt es trotz tatsächlichen Ähnlichkeiten dennoch auch einige Unterschiede. So sind typische Beispiele für die Cajun-Küche das so genannte „Jambayala“ (Reis mit Fisch und Fleisch), das in unzähligen Varianten erhältlich ist, genauso wie das Gumbo (eine Okra-Suppe) oder Boudins (Schweinefleischwürste). Die typische Küche besteht vor allem aus Reis, der für die meisten Mahlzeiten als Grundlage dient. Im typischen Menü dürfen drei Zutaten nicht fehlen: Sellerie, Zwiebeln und Paprika, denn sie gelten als “Dreifaltigkeit” der Cajun-Küche.

      Die Küche der Cajun-Bevölkerungsgruppe wurde von den regionalen Umständen ihrer tragischen Hintergrundgeschichte geprägt. Die akadischen Flüchtlinge waren Farmer, Fischer und Jäger. Alles, was ihnen unter die Finger kam haben sie auch gut verwertet, denn die Familien waren groß und das Essen war knapp. So besteht auch die traditionelle Küche zum größten Teil aus einem Arme-Leute-Essen, das durch Einfallsreichtum bereichert wurde. Es wurden alle Teile der geschlachteten Tiere entsprechend verwertet. Ein Beispiel dafür ist die Wurst Boudin, die aus Gewürz, Schweinefleisch und ein wenig Schweineleber besteht, die für einen deftigen Extrageschmack sorgt. Die Immigranten nutzten alle Ressourcen Süd-Louisianas, um eine eigene und unverwechselbare Küche zu schaffen. Es wurde die Vielfalt von Wildnis, Sumpf und Flachland genutzt, doch die Küche wurde auch von der Nähe zum Golf von Mexiko beeinflusst. In der Cajun-Küche spielen nämlich auch Meeresfrüchte wie Austern, Krabben, Seewölfe und Krebse eine große Rolle. Auch Alligatorenfleisch und Froschschenkel sind auf dem Cajun-Menü nichts Ungewöhnliches. Es handelt sich somit um eine einfache und eher rustikale Küche, die auf lokal verfügbaren Zutaten basiert. Häufig wird der Begriff Cajun-Küche etwas globaler für sämtliche Kochtraditionen im Bundesstaat Louisiana verwendet. Seit den 1980er Jahren ist er sogar zu einem Modebegriff geworden, welches diverse Spezialitäten und Produkte der Region vermarkten soll. Zahlreiche Cajun-Kochbücher sind seitdem erschienen, während es auf der ganzen Welt auch spezielle Cajun-Restaurants gibt.

      Jambalaya und Gumbo – die Lieblinge der Cajun-Küche

      Zu dem beliebtesten traditionellen Food der Cajun-Küche zählt das Jambalaya. Dieses Gericht basiert auf Langkornreis, das je nach den verwendeten Fleischsorten auch immer unterschiedlich ausfällt. Das Gericht hat Ähnlichkeiten mit der spanischen Paella. Das traditionelle Jambalaya enthält vor allem Schinken und Meeresfrüchte, Hühnchen und Schweinefleisch. Nicht alle Fleischsorten müssen zwangsläufig im Gericht gleichzeitig vorkommen, weshalb dieses Essen immer anders schmeckt. Es bekommt eine goldbraune Farbe durch das Fleisch, das gemeinsam im Topf gekocht und nahezu karamellisiert wird. Vermischt mit den traditionellen Zutaten lösen sich die Fleischstückchen in der Brühe auf und verleihen diesem Gericht ein rauchiges Aroma. Nicht umsonst gilt das Jambalaya zu den beliebtesten Vertretern der Cajun-Küche.

      Das Gumbo ist eine weitere Cajun-Spezialität, die sich mit der französischen Bouillabaisse vergleichen lässt. Es handelt sich dabei um ein Eintopfgericht. Als Grundlage für dieses Eintopfgericht dient die „Roux“-Mehlschwitze, die für einen dunklen Farbton sorgt. Auch hier wird klassisch für die Cajun-Küche viel auf Meeresfrüchte gesetzt, obwohl auch Fleisch, Wurst und Geflügel häufig zusätzlich verwendet werden. Die Dreifaltigkeit der Küche darf auch hier nicht fehlen. Ein weiteres Highlight der Küche ist der Tasso. Es handelt sich dabei um einen kräftig gewürzten Rauchschinken, der bei uns kaum erhältlich ist. Stattdessen kann er durch einen Kasseler oder gekochten Schinken ersetzt werden. Zu den weiteren Gerichten zählen u.a: Creole Chicken Gumbo, Red Beans and Rice, Pikante Miesmuscheln, Dirty Rice, Jambalaya mit Garnelen, Roux, Cajun Grill-Ribs, Spare-Ribs „Louisiana“, Bisque, Calas, Crawfish pie, Grillades, Pecan Pralines.

      Traditionell werden im Cajun Country vor allem Geflügel und Schweine gehalten, Rinder sind weniger verbreitet. Der Fischfang spielt eine wichtige Rolle, während in einem Teil der Region auch Reis kultiviert wird. Regelmäßig angebaut werden auch Mais, Zwiebeln, Chili, Knoblauch, Okra und zahlreiche andere Gemüse. Traditionell werden im Frühjahr Flusskrebse mit Gemüse gekocht, was ebenfalls als eine besondere Delikatesse gilt und für Familienfeste gekocht wird. Für Desserts wird brauner Zucker in Form von Zuckerrohrsirup verwendet, als auch die in den Südstaaten heimische Pekannuss.

      Woraus besteht die Cajun-Gewürzmischung?

      Zahlreiche Gewürze wie zum Beispiel die Petersilie, Knoblauch, Schalotten, Lorbeer, Thymian oder gemahlenen Blättern des Sassafrasbaums, spielen eine wichtige Rolle in der Cajun-Küche. Die Küche ist pikant und häufig auch scharf, denn es werden häufig die in Louisiana erfundenen Chili- und Tabascosauce verwendet, genauso wie Cayennepfeffer. Die charakteristischen Mischungen aus Kräutern und Gewürzen lassen sich auch fertig vorbereitet in unseren Supermärkten vorfinden, doch es ist nicht allzu schwer auch eine eigene Gewürzmischung vorzubereiten. Für typische Gerichte wie Dirty Rice, Jambalaya oder Gumbo werden am häufigsten Staudensellerie, Zwiebel und Gemüsepaprika verwendet, die zugleich die „Heilige Dreifaltigkeit“ der Cajun-Küche bezeichnen. Weitere beliebte Gemüsesorten sind vielerlei Arten von Bohnen, Tomaten und Süßkartoffeln.

      Cajun-Gewürzmischung selber machen

      Wenn du deine Cajun-Gewürzmischung lieber selbst herstellen möchtest anstatt sie zu kaufen, kannst du sie mit einigen gängigen Gewürzen als Zutaten auch selbst herstellen. Die Gewürzmischung verleiht den Cajun-Gerichten ein besonderes Aroma und wird traditionell für diverse Eintopfgerichte wie z.B. das Gumbo verwendet, aber auch für Spezialitäten wie Jambalaya. Möchtest du die Gewürzmischung selbst machen, dann wirst du diese Zutaten benötigen:

      1 TL Pfefferkörner (weiß)
      3 TL Pfefferkörner (schwarz)
      1 EL Thymian (getrocknet)
      2 TL Kreuzkümmel
      2 TL Knoblauchpulver
      2 TL Oregano (getrocknet)
      1 EL Paprikapulver (edelsüß)
      1 TL Cayennepfeffer
      2 TL Zwiebelpulver

      Damit die Gewürzmischung ihren besonderen Geschmack entwickelt, müssen die Pfefferkörner und der Kreuzkümmel einer Pfanne geröstet werden, dabei sollte kein Fett verwendet werden. Anschließend werden beide Zutaten gemahlen und in eine kleine Schüssel gegeben. Danach werden Oregano und Thymian zwischen den Fingern in die Schüssel gerieben, um noch etwas mehr Aroma zu entlocken. Schließlich werden alle Zutaten gemischt und die Cajun- und Gewürzmischung ist fertig. Die Zutatenmischung passt zu gegrilltem Fleisch und Gemüse, zum Würzen von Kartoffelspalten oder von deftigen Eintöpfen. Bis zu drei Monate bleibt die Gewürzmischung köstlich aromatisch – danach sollte sie schnell verbraucht werden.

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